In ganz Österreich öffnen Passivhaus-Bewohner ihre Türen

8. September 2014
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Ein Passivhaus spart nicht nur Kosten. Zu den größten Vorteilen der energieeffizienten Bauweise zählt der hohe Komfort. Wer sich davon selbst überzeugen möchte, hat an den "Tagen des Passivhauses" bereits zum elften Mal die Chance dazu. Vom 7. bis 9. November können Passivhäuser und Passivhaus Plus Gebäude in ganz Österreich und darüber hinaus weltweit besichtigt werden.

Ex­per­ten der Pas­siv­haus Aus­tria zei­gen, wie es funk­tio­niert, Be­woh­ner ge­ben ih­re Er­fah­run­gen wei­ter. Ei­ne stän­dig wach­sen­de Über­sicht der Ge­bäu­de, de­ren Tü­ren an den "Ta­gen des Pas­siv­hau­ses" in ver­schie­de­nen Städ­ten und Re­gio­nen ge­öff­net sind, bie­ten die In­ter­net-Sei­ten www.passivhausprojekte.de und www.pas­siv­haus-aus­tria.org samt ei­ner Ver­an­stal­tungs­über­sicht.

Bei ei­ner Be­sich­ti­gung wird sehr schnell deut­lich, was ein Pas­siv­haus aus­zeich­net: Die Luft­qua­li­tät ist nach­weis­lich bes­ser als in kon­ven­tio­nel­len Ge­bäu­den, Schim­mel­bil­dung ist prak­tisch aus­ge­schlos­sen – und ent­ge­gen hart­nä­cki­ger Vor­ur­tei­le kön­nen na­tür­lich auch in ei­nem Pas­siv­haus die Fens­ter ge­öff­net wer­den. Wer als an­ge­hen­der Bau­herr oder Mie­ter noch un­si­cher ist, kann im Ge­spräch mit zum Teil lang­jäh­ri­gen Pas­siv­haus-Be­woh­nern vie­le Fra­gen klä­ren. Mög­lich­kei­ten da­zu wird es in al­len Bun­des­län­dern ge­ben.

 

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Im Pas­siv­haus bleibt es auch warm wenn Pu­tin Gas ab­dreht
Mehr als ein Drit­tel des ge­sam­ten Ener­gie­ver­brauchs in den west­li­chen In­dus­trie­na­tio­nen fließt in den Be­trieb von Ge­bäu­den, über­wie­gend in die Be­hei­zung. Mit dem Pas­siv­haus-Stan­dard kön­nen bis zu 90 Pro­zent die­ser Ener­gie ein­ge­spart wer­den. Und mit dem Pas­siv­haus Plus wird die­ser mi­ni­mal ver­blei­ben­de Ener­gie­be­darf auch kos­ten­güns­tig mit­tels ei­ge­ner PV-An­la­ge und/oder So­lar­an­la­ge ab­ge­deckt. Die brei­te Um­set­zung die­ses Baus­tan­dards trägt so­mit maß­geb­lich zu ei­nem Ge­lin­gen von Ener­gie­wen­de und Kli­ma­schutz bei – zu­gleich ist sie ein si­che­rer Weg hin zu mehr Un­ab­hän­gig­keit von Roh­stoff-Im­por­ten. Ge­ra­de die ak­tu­el­le Ukrai­ne Kri­se zeigt uns wie­der deut­lich, wie ab­hän­gig und er­press­bar Eu­ro­pa und spe­zi­ell auch Ös­ter­reich vom Im­port fos­si­ler Ener­gie­trä­ger sind. Mit dem Pas­siv­haus-Stan­dard kann sich je­der von die­ser Ab­hän­gig­keit bei der Ge­bäu­de­ver­sor­gung be­frei­en und künf­tig be­ru­higt schla­fen.

Die lan­des­wei­ten und in­ter­na­tio­na­len "Ta­ge des Pas­siv­hau­ses" fin­den seit 2004 jähr­lich statt. Ins­ge­samt ha­ben auf die­sem We­ge schon weit mehr als hun­dert­tau­send Men­schen die Mög­lich­keit ge­nutzt, die Vor­zü­ge des Pas­siv­hau­ses "haut­nah" zu er­le­ben. Das be­währ­te Kon­zept wird auch im elf­ten Jahr fort­ge­setzt – zu­sätz­lich gibt es ei­ne klei­ne Pre­mie­re: Mit da­bei sind erst­mals auch Her­stel­ler von Pas­siv­haus-Kom­po­nen­ten, die in­ter­es­sier­ten Be­su­chern et­wa die Funk­ti­on ei­ner Lüf­tungs­an­la­ge mit Wär­me­rück­ge­win­nung oder die Be­son­der­hei­ten ei­nes drei­fach-ver­glas­ten Pas­siv­haus-Fens­ters er­läu­tern.

Zur Über­sichts­sei­te der Ta­ge des Pas­siv­hau­ses 2014

Die "Ta­ge des Pas­siv­hau­ses" sind ei­ne In­itia­ti­ve der Netz­wer­ke iPHA (In­ter­na­tio­nal Pas­si­ve Hou­se As­so­cia­ti­on) und "Pas­siv­haus Aus­tria", so­wie wei­te­rer in­ter­na­tio­na­ler Part­ner. Wer sich mit sei­nem ei­ge­nen Pas­siv­haus an der Ak­ti­on be­tei­li­gen möch­te, soll sein Ge­bäu­de rasch un­ter www.passivhausprojekte.de re­gis­trie­ren. Wer sich be­reits in ver­gan­ge­nen Jah­ren be­tei­ligt hat, muss dort nur die Be­sich­ti­gungs­ter­mi­ne ak­tua­li­sie­ren. Für al­le Rück­fra­gen steht in Ös­ter­reich die Pas­siv­haus Aus­tria un­ter office@passivhaus-austria.org zur Ver­fü­gung.

 

Pres­se­fo­tos zu den Ta­gen des Pas­siv­hau­ses

 

 

Die Ta­ge des Pas­siv­hau­ses 2014 wer­den un­ter­stützt von

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Ti­tel­fo­to: Ca­fe Cor­so Pört­schach © Arch+Mo­re

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