Das Passivhaus Institut bietet verschiedene Arten von Messungen an, die entweder im Rahmen von Forschungsprojekten oder in Einzelaufträgen durchgeführt werden können. Wir unterstützen Sie gern sowohl vor, als auch während und nach der Bauphase.
Egal ob Schule, Bürogebäude, Einfamilienhaus, Wohnblock, Schwimmhalle, Museum, Hotel... - wir haben für alle Gebäudetypen und Nutzungsarten das richtige Angebot.
Kommen Sie gern auf uns zu! Dann besprechen wir gemeinsam, wie wir Sie bestmöglich unterstützen können.
Die Infrarot-Thermografie ist ein bildgebendes Verfahren, das die Wärmestrahlung (Infrarotlicht) eines Objektes sichtbar macht. Mithilfe der Infrarot-Thermografie kann die Oberflächentemperatur eines Bauteils ermittelt und dargestellt werden. So erhalten wir Informationen über Wärmeverluste und können die Ausführung von Wärmedämmmaßnahmen, Wärmebrücken und Warmluftströmen qualitativ untersuchen. Quantitative Aussagen wie beispielsweise der exakte Wärmedämmstandard eines Bauteils sind dagegen anhand der Thermographie nur schwer zu beurteilen. Die richtige Erstellung und Auswertung von Infrarot-Aufnahmen erfordert Sachverstand und Fachwissen. Bei sorgfältiger Auswertung stellt die Thermographie eine wertvolle Hilfe zur Beurteilung der thermischen Gebäudehülle dar.
Leistung: Gerne führen wir für Sie Infrarot-Thermografien zur Qualitätssicherung und Verarbeitungskontrolle durch.
Kontakt: mail@passiv.de
Zur Überprüfung der Luftdichtheit eines Gebäudes ist eine Luftdichtheitsmessung (umgangssprachlich auch Blower Door Messung genannt) sinnvoll und empfehlenswert. Für Passivhäuser und EnerPHit-Modernisierungen ist sie zwingend erforderlich. Auch bei Neubauten und Modernisierungen im KfW-Effizienzhaus-Standard ist die Luftdichtheitsmessung Pflicht.
Mit der Messung können Restleckagen in der Gebäudehülle festgestellt und ggf. noch nachgebessert werden. Der Test stellt eine der wenigen Möglichkeiten dar, die Bauqualität kostengünstig zu überprüfen. Auch für die optimale Funktionsfähigkeit der Lüftungsanlage ist eine ausreichende Luftdichtheit nötig.
Bei der Messung wird ein Ventilator luftdicht in eine Tür oder ein Fenster eingebaut. Die Leckagesuche erfolgt dann bei 50 Pascal Unterdruck im Gebäude. Die Leckagen können mit der Hand, einem Strömungsmessgerät oder an unzugänglichen Stellen auch mit der Thermographie-Kamera lokalisiert werden.
So erhöhen Sie die Ausführungssorgfalt der an der Gebäudehülle beteiligten Firmen und vermeiden künftige Bauschäden, Zugerscheinungen und Kaltluftseen.
Leistung: Luftdichtheitsmessung inklusive detaillierter Leckagedokumentation, ggf. Erstellung von Thermographien bei Unterdruckbedingungen
Kontakt: mail@passiv.de
Passivhäuser sind auf den Einsatz von hocheffizienten Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung angewiesen. Daher stellen wir hohe Anforderungen an den Wärmebereitstellungsgrad, die Elektroeffizienz, den Schallschutz sowie die Raumlufthygiene. Damit diese Werte mit ausgewählten Produkten und sachgerechter Planung und Montage der Anlagen in der Praxis auch erreicht werden, ist eine über die bauaufsichtliche Zulassung hinausgehende Geräteprüfung ratsam.
Das Passivhaus Institut prüft die Kriterien für das Zentralgerät sowie die maßgeblichen vorgaben für den Einbau in das Gesamtsystem. Anschließend erhält die Komponente das Zertifikat „Passivhaus geeignetes Wärmerückgewinnungsgerät“ und wird in der Komponentendatenbank des Instituts gelistet.
Dank der Zertifizierung können Planende mit verlässlichen Daten zu den effektiven Wärmebereitstellungsgraden und Lüftungswärmeverlusten arbeiten, denn die Geräte werden unter realistischen Einsatzbedingungen geprüft. Die hohe Planungssicherheit hilft dabei, Kosten zu sparen.
Nähere Details zur Durchführung der Prüfung sowie zu den Qualitätsanforderungen für eine Zertifizierung finden Sie hier.
Leistung: Prüfung des Lüftungsgeräts (Lüftungstechnik, Thermodynamik, Funktionssicherheit, Schallschutz) sowie ggf. Ausstellung eines Zertifikats "Passivhaus geeignetes Wärmerückgewinnungsgerät"
Kontakt: hvac@passiv.de
Um nachzuweisen, dass der auf Basis langjähriger Klimadaten des Standortes und üblicher Nutzungsbedingungen errechnete Energiebedarf auch in der Praxis erreicht wird, kann ein Gebäudemonitoring hilfreich sein. Hierzu werden die wichtigsten Randbedingungen gemessen, insbesondere das Wetter und die Innentemperatur. Werden mehr Parameter erfasst, kann ein zunehmend detailreiches Bild der Gebäudeperformance geschaffen werden.
Üblicherweise werden zwei Jahresperioden abgedeckt, wobei das erste Jahr Hilfe bei der Inbetriebnahme und Betriebsoptimierung bietet, das zweite der quantitativen Analyse dient.
Vom Minimalmonitoring zum Plausibilitätsnachweis über unser Standardverfahren bis hin zum detaillierten Monitoring zur Klärung von Forschungsfragen verfügen wir über eine reiche Erfahrung seit 1996.
Leistung: Durchführung eines Monitorings im gewünschten zeitlichen Umfang und Detail
Kontakt: wolfgang.hasper@passiv.de